Radioprogramm

Deutschlandfunk

Jetzt läuft

Lange Nacht

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentar

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Maurice Duruflé Fuge c-Moll über ein Thema von Henri Rabaud Martin Ford, Orgel Felix Mendelssohn Bartholdy "Wer nur den lieben Gott läßt walten". Kantate Gesine Adler, Sopran GewandhausChor Mendelssohn-Orchester Leipzig Leitung: Gregor Meyer Jan Pieterszoon Sweelinck "On a beau sa maison bastir". Psalm 127, SwWV 127 Gesualdo Consort Max Reger 6 Trios für Orgel, op. 47, Nr. 3: Canzonetta a-Moll Jan Dole┼żel, Orgel Johann Sebastian Bach "Warum betrübst du dich, mein Herz". Kantate am 15. Sonntag nach Trinitatis, BWV 138 Chor & Orchester des Collegium Vocale Gent Leitung: Philippe Herreweghe

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Auf den Spuren moderner Märtyrer. Ökumenische Zeugen der Nächstenliebe Von Corinna Mühlstedt Katholische Kirche

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Das Grenzdurchgangslager Friedland wird errichtet

09.10 Uhr
Die neue Platte

Sinfonische Musik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

30 Jahre Wiedervereinigung Die Ost-West-Rolle (3/6) Neues Erzählen von der DDR Mary Fulbrook, Laila Stieler, Jakobine Motz, Dörte Fiedler, Ulrike Bajohr und Johannes Nichelmann im Gespräch mit Wolfgang Schiller (Wdh. v. 30.05.2019) (Teil 4 am 27.9.2020) 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gehen Autorinnen und Filmemacher neue Wege, um von der DDR zu erzählen - jenseits der Klischees von Täter, Mitläufer und Opfer. Können ein neuer Blick und eine spezifisch ostdeutsche Perspektive auf die Geschichte dabei helfen, die tiefgreifenden Unterschiede zwischen Ost und West zu überwinden? In Politik, Justiz, Verwaltung und Wirtschaft sind Menschen mit ostdeutscher Biografie in den Spitzenpositionen stark unterrepräsentiert. Viele Menschen aus dem Osten fühlen sich benachteiligt und zurückgesetzt. Ein Teil dieses Gefühls rührt aus der Entwertung ihrer Biografien, die viele Menschen in den Jahren nach der Wende erfahren haben. Wie könnte man ein differenziertes Bild der DDR zeichnen, das diesen Erfahrungen und Leistungen gerecht wird, ohne die DDR zu verklären, oder die verbrecherischen und gewalttätigen Seiten des Regimes zu verharmlosen? Und was könnten die erzählerischen Formen des Radios dazu beitragen? Zu diesen Fragen diskutierten beim Kölner Kongress 2019 die Historikerin Mary Fulbrook (University College London), die Filmemacherinnen Laila Stieler ("Gundermann") und Jakobine Motz ("Adam und Evelyn"), sowie die Feature-AutorInnen Dörte Fiedler ("Neuland"), Ulrike Bajohr und Johannes Nichelmann ("Nachwendekinder"). Gesprächsleitung: Wolfgang Schiller Sind wir wiedervereinigt? Zahlreiche Diskurse haben die Gesellschaftsbildung der deutschen Einheit über 30 Jahre in Ost und West begleitet, kontrovers diskutiert, auch skeptisch hinterfragt - alle fünf Jahre ergab sich dadurch ein neues Bild über das Zusammenwachsen. Was sehen wir heute? "Essay und Diskurs" führt Gespräche zu Einheits- und Zukunftsfragen mit Literatur-, Kulinarik-, Popkultur- und Wende-Menschen.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Dreieinigkeitskirche, Stuttgart Predigt: Pfarrerin Miriam Hechler Evangelische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Der Buchhändler Christian Dunker im Gespräch mit Joachim Scholl Als Tenor im Bach-Chor der Berliner Gedächtniskirche beherrscht er viele Töne, als Buchhändler und Kultur-Impresario bereichert Christian Dunker das literarische Leben der Hauptstadt. Geboren und aufgewachsen in den 1970er-Jahren im alten Westberlin, entdeckte Christian Dunker erst die Musik, war dann ein brillanter Schwimmer, um dann an der Berliner Hochschule der Künste ein großes Talent zur Kommunikation auszubilden. Er arbeitete als PR-Stratege und Werbetexter und leitete das Büro eines Bundestags-Abgeordneten. Als Leser, "praktisch rund um die Uhr, ob vor dem Einschlafen, in der S-Bahn oder bei der Rückenschule", war der Übergang zur Buchbranche eigentlich programmiert. Christian Dunker konzipierte und moderierte literarische Veranstaltungen, inzwischen oft in der hauseigenen Buchhandlung "Geistesblüten" am Walter-Benjamin-Platz in Berlin.

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Wie Nitro und Glyzerin Die Brüder Robinson und ihre Band The Black Crowes Von Marcel Anders Wie bei AC/DC, den Kinks oder Oasis dreht sich auch bei The Black Crowes alles um ein Brüderpaar: Chris (Gesang) und Rich (Gitarre) Robinson haben geniale Rocksongs geschrieben, aber sich auch beschimpft, geprügelt und durch den medialen Kakao gezogen: Ihr Verhältnis ist ebenso krachig wie der Sound ihrer Band: Rock 'n' Roll! 2015 trennen sich die Brüder, haben danach eigene recht erfolgreiche Bands, doch im Frühjahr 2020 bitten die beiden Streithähne plötzlich gemeinsam zum Interview und verbreiten Friede, Freude, Eierkuchen. Zwei vollbärtige Fiftysomethings, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Chris, der Ältere, ist redselig und dominant. Rich, der Jüngere, introvertiert und schüchtern. Treffen sie aufeinander, sind sie extrem kreativ oder wie Nitro und Glyzerin: Eine gefährliche Mischung, die jederzeit hochgehen kann. Zum 30. Jubiläum ihres Debüts "Shake Your Moneymaker", eines der wichtigsten Alben der frühen 1990er-Jahre, reißen sie sich allerdings zusammen und verbreiten aufrichtige Euphorie im Hinblick auf ihre kommende Welttournee. Die soll kein One-Off sein, sondern ein regelrechter Neubeginn. Brüder 3.0.

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt Die unglaubliche Reise in den menschlichen Zellkern: Vor dreißig Jahren startete das Humangenomprojekt Moderation: Arndt Reuning

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Freistil

Witz, komm raus! Fips Asmussen, der letzte Alleinunterhalter Von Oliver Kobold und Jochen Wobser Regie: Iris Drögekamp Produktion: SWR 2017 Treffen sich zwei Blinde. Sagt der eine: "Lange nicht gesehen". Als der Begriff "Comedy" noch nicht erfunden war, erzählte Fips Asmussen schon Witze am laufenden Band. Schmerzfrei, ohne Satire, ohne Moral, ohne Mehrwert. Im August ist der Entertainer gestorben. Vor allem in den 1970er-Jahren verkauften sich seine LPs und Kassetten mit Titeln wie "Kennen Sie den?" millionenfach und dienten als Stimmungshelfer in den Partykellern der alten Bundesrepublik. Anhand der Lacher nach Asmussens Gags lässt sich studieren, was die Nation einmal bewegte. Asmussens Humor schien im 21. Jahrhundert wie aus der Zeit gefallen. Und doch fand er noch immer sein Publikum - als letzter Handlungsreisender in Witzen. Wie hat er das gemacht? Und was hat das mit ihm gemacht? Über 50 Jahre lang erzählte er Witze der eher flacheren Sorte und sein Erfolg war bis zum Schluss ungebrochen. Am 9. August 2020 ist der gebürtige Hamburger, der eigentlich Rainer Priess hieß, im Alter von 82 Jahren verstorben. Dieses Feature erinnert an einen Entertainer der besonderen Art. Witz, komm raus!

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

"75!" - Die Jubiläumsausgabe der Sommerlichen Musiktage Hitzacker 2020 Am Mikrofon: Raliza Nikolov Eigentlich sah alles so aus, als hätte ausgerechnet die Jubiläumsausgabe der Sommerlichen Musiktage Hitzacker Corona-bedingt ausfallen sollen. Aber das Warten auf Entspannung in der Krise hat sich gelohnt. Zwar konnte Festivalchef Oliver Wille nicht alle seine ursprünglichen Pläne ins Konzertprogramm schreiben, viele Musikerinnen und Musiker mussten absagen, manches war nicht zu realisieren. Doch die Hoffnung und Aussicht, gemeinsam Musik spielen und hören zu können, scheint so etwas wie ein kleines Wunder bewirkt zu haben: Dieses Wunder heißt Clara Andrada de la Calle, Isabelle Faust, Patricia Kopatchinskaja, Tamara Stefanovich, Sarah Maria Sun, Ania Vegry oder Nicholas Rimmer - sie alle sind der Einladung Oliver Willes nach Hitzacker zu kommen, zusätzlich gefolgt. Gemeinsam mit den bereits geplanten Künstlerinnen und Künstlern entstand binnen weniger Wochen ein aufregendes und dichtes Programm mit Werken von Bach über Beethoven bis Boulanger, Debussy, Webern, Schönberg, Isang Yun, Elliott Carter, Bruno Mantovani und vielen anderen. Und die neue Einrichtung im Hauptkonzertsaal bringt "Nähe mit Abstand" - damit auch das Publikum beim ältesten bundesdeutschen Kammermusikfest dabei sein kann. Das Konzertdokument sendet Höhepunkte aus dem Programm.

22.00 Uhr
Nachrichten

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sportgespräch

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Kalenderblatt

01.10 Uhr
Interview der Woche

(Wdh.)

01.35 Uhr
Hintergrund

(Wdh.)

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Sternzeit

02.07 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente (Wdh.)

02.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person (Wdh.) Nachrichten 3:00 Uhr

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Radionacht Information

Nachrichten um 4:30 Uhr