Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Afro-Sonic Mapping Von Satch Hoyt Gesang: MC Khris Gitarre: Teddy Nsingi Keyboard, Perkussion: Satch Hoyt Lyrics: MC Khris Produktion: HKW Berlin / Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 54"30 (Ursendung) Welche Klangverwandtschaften gibt es zwischen Dakar und New Orleans, zwischen Hip Hop, Jazz und der afrikanischen Kalimba? Der Künstler Satch Hoyt verbindet Musikaufnahmen aus der Kolonialzeit mit aktuellen Sounds aus Afrika und Amerika. Durch den Sklavenhandel wurden nicht nur Menschen aus Afrika in die ganze Welt verstreut. Auch ihre Musiktraditionen gerieten in Bewegung. So entstand ein Netz von Klangverwandtschaften zwischen Dakar und New Orleans, zwischen Hip Hop, Jazz und der afrikanischen Kalimba. Der Künstler Satch Hoyt zeichnet Teile dieses Netzes nach. Ausgangspunkt sind frühe Tonaufnahmen aus Angola und dem Kongo, entstanden während der Kolonialzeit. Satch Hoyt reist an ihre Entstehungsorte, sucht gemeinsam mit Musikern der postkolonialen Städte Verbindungen zu zeitgenössischen Rhythmen und Klängen. Konzertmitschnitt vom 1.11.2019 im HKW, Berlin. Satch Hoyt ist bildender Künstler und Musiker, er lebt in Berlin. Seine Projekte verweisen auf die transnationale afrikanische Diaspora und drehen sich um die kulturelle und politische Rolle des Klangs. Satch Hoyts Skulpturen und Installationen werden von Sound begleitet, seine Bilder und Zeichnungen lassen sich als grafische Partituren lesen und spielen. Afro-Sonic Mapping
Freitag 00:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Mittagskonzert

alexej gorlatchAlexej Gorlatch (Klavier) Frédéric Chopin: Prélude Des-Dur op. 28 Nr. 15 "Regentropfenprélude" 12 Etüden für Klavier op. 10 (Konzert vom 12. November 2017 im Haus des Gastes, Bad Kreuznach) Arcangelo Corelli: Ciaccona für 2 Violinen und Basso continuo G-Dur op. 2 Nr. 12 La Risonanza Alexander Glasunow: Konzert für Saxofon und Streichorchester Es-Dur op. 109 Theodore Kerkezos (Saxofon) Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz Leitung: Dominik Beykirch Marin Marais: "Folies d"Espagne" für Viola da Gamba und Basso continuo Hille Perl (Viola da gamba) Lee Santana (Theorbe) Richard Strauss: Klavierquartett c-Moll op.13 Nicolas Dautricourt (Violine) Razvan Popovici (Viola) Gabriel Schwabe (Violoncello) Enrico Pace (Klavier)
Freitag 13:05 Uhr

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Ö1

In Concert

Teddy WilsonFundstück aus dem ORF-Archiv: Swing-Legende Teddy Wilson solo. Gestaltung: Klaus Wienerroither Nein, die Oscar-Pettiford-Komposition "Swingin" Till The Girls Come Home" hat der legendäre Jazzpianist Teddy Wilson am 30. November 1976 im Wiener Porrhaus nicht gespielt. Sechs Tage, nachdem er seinen 64. Geburtstag gefeiert hat, gastiert der 1986 verstorbene Wilson als Solist in der Bundeshauptstadt. Er huldigt bei seinem Auftritt unter anderem dem Tastenkollegen Duke Ellington, George Gershwin, Fats Waller und George Shearing und präsentiert sich als Meister des Stride-Pianos. Wilson, der vielleicht einflussreichste Pianist der Swing-Ära, berühmt auch dank seiner Comboaufnahmen mit dem "King of Swing" Benny Goodman, ist in einem kostbaren Mitschnitt aus dem ORF-Archiv zu hören.
Freitag 14:05 Uhr

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Ö1

Das Ö1 Konzert

rudolf buchbinderSymphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Mariss Jansons; Rudolf Buchbinder, Klavier. Carl Maria von Weber: Ouvertüre zur romantischen Oper "Euryanthe" op. 81 * Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19 * Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93 (aufgenommen am 28. Oktober im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Mariss Jansons dirigiert die monumentale Zehnte Symphonie von Dmitrij Schostakowitsch - Das düstere Werk schrieb Schostakowitsch wenige Monate nach dem Tod Stalins 1953 - eine Abrechnung mit dem Diktator und seinem Terror-Regime, unter dem Schostakowitsch so gelitten hatte. Später deutete er sogar an, im aggressiven Scherzo die Fratze Stalins gezeichnet zu haben. All seine Schostakowitsch-Erfahrung kann Jansons in diesem Bekenntniswerk, das den grüblerisch-tragischen Grundton nur gegen Ende überspielt, einbringen. Zuvor gibt es ein Wiedersehen mit dem österreichischen Pianisten Rudolf Buchbinder, der als Spezialist für die Wiener Klassik gilt. Diesmal spielt Buchbinder das zweite Klavierkonzert von Beethoven, das den Komponisten auf seinem spannenden Weg vom mozartisch leichten Ton zu seiner eigenen Expressivität zeigt. Und an den Anfang stellt Jansons die Ouvertüre zu Carl Maria von Webers romantischer Oper ?Euryanthe? - mit ihrem brillanten Schwung ein perfekter Auftakt. (BR Klassik)
Freitag 19:30 Uhr

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NDR kultur

NDR Elbphilharmonie Orchester

Kammerkonzert - Klingt nach Gilbert Johannes Brahms: Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18 Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36 Stefan Wagner und Rodrigo Reichel, Violine Alan Gilbert und Jan Larsen, Viola Andreas Grünkorn und Christopher Franzius, Violoncello Aufzeichnung vom 21. September 2019 in der Elbphilharmonie in Hamburg 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Freitag 20:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Abendkonzert - LIVE

nicolas altstaedtSWR Symphonieorchester Dolby Digital 5.1 Nicolas Altstaedt (Violoncello) Leitung: Christoph Eschenbach Esa-Pekka Salonen: Violoncellokonzert Robert Schumann: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 "Rheinische" (Liveübertragung aus der Stuttgarter Liederhalle und als Live-Videostream auf SWRClassic.de) Das 2017 uraufgeführte Cellokonzert von Esa-Pekka Salonen ist ein Wirbelwind von Noten, das den Solisten im wahrsten Sinne des Wortes an die Grenzen des Möglichen heranführt. Der Cellist Nicolas Altstaedt ist in dieser Konzertsaison Artist in Residence beim SWR Symphonieorchester. Keinen Grenzgang, aber die zukunftsfreudige Beschwörung eines guten Gefühls bei der Ankunft im Rheinland bringt Robert Schumann in seiner dritten Sinfonie zum Klingen: unmittelbar eingänglich, bildhaft und ganz auf der Höhe der Zeit.
Freitag 20:03 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

truls mørkLive aus der Berwaldhalle Stockholm Victoria Borisova Ollas "Oh Giselle, remember me" für Violoncello und Orchester (Uraufführung) ca. 20.35 Konzertpause Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 11 g-Moll op. 193 "Das Jahr 1905" Truls Mørk, Violoncello Schwedisches Rundfunk-Sinfonieorchester Leitung: Cristian Macelaru
Freitag 20:03 Uhr

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HR2

Weilburger Schlosskonzerte 2019

Daniel OttensamerDie letzte Nacht - das Abschlusskonzert der Weilburger Schlosskonzerte - ist immer etwas ganz Besonderes. Diesmal hat der österreichische Klarinettist Daniel Ottensamer zum Kehraus geblasen und dazu ein Highlight der Klarinettenliteratur ausgesucht: Das Konzert von Jean Françaix, ein Werk voll sprühendem Temperament, Virtuosität, französischer Eleganz und Witz.
Freitag 20:04 Uhr

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SR2 Kulturradio

Patenkonzert

hans zenderPatinnen: Claudia Limperg und Elisabeth Woll 7. Konzert-Matinée 1997/1998 Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken Hans Zender, Dirigent Hans Zender "Shir Hashirim" (Uraufführung) Aufnahme vom 29. März 1998 aus der Congresshalle Saarbrücken
Freitag 20:04 Uhr

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rbb Kultur

JAZZ BERLIN

gunter hampelmit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 1983 - Avantgarde trifft Tradition Der Vibrafonist und Bassklarinettist Gunter Hampel gehört seit sechs Jahrzehnten zur internationalen Jazz-Avantgarde. 1983 hatt er eine international besetzte All-Stars-Band formiert, zu der u.a. Jeanne Lee, Manfred Schoof, Albert Mangelsdorff, Enrico Rava und Marion Brown gehörten. Im Anschluss kam das legendäre Modern Jazz Quartet auf die Bühne. John Lewis, Milt Jackson, Percy Heath und Connie Kay, die nach siebenjähriger Pause 1981 die Band reaktivierten, spielten modernen Jazz, in dem Bluestradition und Kammermusik zusammen fanden. Konzertaufnahme vom 28. Oktober 1983, Philharmonie Teil II des Konzertes vom Modern Jazz Quartet hören Sie in Jazz Berlin am 20.12.2019
Freitag 20:04 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert live

Lore BinonMit Helga Heyder-Späth Tage Alter Musik in Herne 2019 - Pelléas-Impressionen Neun Jahre lang hat Debussy an seiner einzigen vollendeten Oper gefeilt. In Herne werfen wir einen Blick auf die experimentellen Proben für das innovative Werk vor der Uraufführung im Jahr 1902. Mit seiner Oper "Pelléas et Mélisande" hat Claude Debussy eine neue Art von Musikdrama geschaffen. Er vertont ein Schauspiel von Maurice Maeterlinck, der die Psyche des Menschen als ein Mysterium beschreibt. Debussy übersetzte diesen Text in ein symbolistisches Wechselspiel von Klang und Farben. Die Tage Alter Musik in Herne präsentieren Debussys "Pelléas et Mélisande" in einer Bearbeitung von Marius Constant. Die Realisierung knüpft an die zu Debussys Zeit beliebten Salon-Aufführungen an. Debussy selbst hat in der Entstehungsphase immer wieder Fragmente aus "Pelléas" für seinen Freundeskreis gespielt. Sechs Sänger*innen und zwei Pianist*innen am historischen Blüthner-Flügel lassen die Proben-Atmosphäre anno 1902 lebendig werden. Claude Debussy: Pelléas et Mélisande, in der Bearbeitung von Marius Constant für Singstimmen und 2 Klaviere Lore Binon, Sopran; Camille Bauer, Mezzosopran; Julie Bailly, Alt; Roger Padullés, Tenor; Pierre-Yves Pruvot, Bariton; Tijl Faveyts, Bass; Duo Yin-Yang Übertragung aus dem Kulturzentrum
Freitag 20:04 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

Laurent-AimardLIVE aus dem Leipziger Gewandhaus György Ligeti: Atmosphères Béla Bartók: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Sz 83 Arnold Schönberg: Pelleas und Melisande op. 5 Pierre Laurent-Aimard, Klavier Gewandhausorchester Leipzig Leitung: François-Xavier Roth Ausstrahlung in stereo und surround
Freitag 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

jungleDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Jungle (1/2) Das ist ein Kollektiv aus London, das eine Mischung aus Modern Soul und Neo Soul macht. Schon mit ihren ersten Songs wie "Busy Earnin" oder "The Heat" haben Jungle begeistert, spielten beim South By Southwest in Austin oder beim Glastonbury Festival. Einflüsse aus den 70ern, dabei aber immer Zeitgeist und eine grandiose Live-Band - darauf darf man sich bei Konzerten von Jungle freuen. Wir haben für Sie den Mitschnitt von Jungle beim Roskilde Festival 2019.
Freitag 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

kurt vileDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Jungle (2/2) und Kurt Vile The War On Drugs hat er gegründet, 2008 aber auch wieder verlassen - seitdem hat er eine beachtliche Solo-Karriere hingelegt. Sein bisher letztes Album "Bottle It In" hat wieder sowohl Fans als auch Kritiker begeistert. Mit eben dieser Platte war Kurt Vile auch beim Primavera Sound Festival 2019 zu Gast - wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzerts.
Freitag 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk

On Stage

Danielle Nicole BluesMit Druck, Präsenz und Energie Danielle Nicole & Band Aufnahme vom 9.6.2019 beim Bluesfestival Schöppingen Am Mikrofon: Tim Schauen Danielle Nicole ist die Frontfrau ihres Powertrios, sie spielt Bass und singt - was wegen unterschiedlich betonter Phrasierungen gar nicht so leicht ist. Und singende Bassistinnen sind besonders selten... Aber sie bekommt beides meisterlich hin, den Gesang und ihr rockendes Bassspiel. 2006 gründete sie mit ihrem Bruder Kris am Schlagzeug ihre erste Band, 2015 hat sie ihr erstes Soloalbum veröffentlicht. Bei ihrem zweiten Auftritt beim Bluesfestival Schöppingen überzeugte sie wieder mit purer Energie, und überrannte die letzten bestehenden Grenzen zwischen Blues und Rock mit Druck und Groove.
Freitag 21:05 Uhr

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WDR5

U 22 - Unterhaltung nach zehn

dotaMit Lars Reichow Liederfest der Liederbestenliste Dota Aufnahme vom 14. September aus dem unterhaus, Mainz
Freitag 22:04 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

howard armanLIVE aus der Peterskirche Leipzig: 50. MDR Nachtgesang Elliott Carter: To Music Gustav Holst: Evening Watch Howard Arman: "Über Land und Meer" Guo Wenjing: Echoes of Heaven and Earth Laurence Traiger: "Endless Light" für Chor a cappella Michael Ostrzyga: Saturn Howard Arman: "God forbid" MDR Rundfunkchor Leitung: Howard Arman Ein besonders warmer Empfang ist ihm gewiss, wenn Howard Arman, der 15 Jahre die Geschicke des MDR-Rundfunkchores leitete, in dieser Saison zurück ans Pult des Edelklangkörpers zurückkehrt. Zum 50. Konzert des einst von ihm ins Leben gerufenen "Nachtgesang" bringt der britische Dirigent und Komponist auch zwei eigene Werke mit: Seine surrealistische Traumsequenz in Erinnerung an den Schweizer Künstler Adolf Wölfli "Über Land und Meer" fügt sich ein in ein Programm, das von Gustav Holsts "Evening Watch" über Eliott Carters "To Music" bis hin zu Michael Ostrzygas "Saturn" einen sphärischen Klangraum erschafft, in dem Planeten umeinander kreisen, die Seele für den ruhenden Körper die Nachtwache übernimmt und Himmel und Erde in gegenseitigem Widerhall resonieren. Klänge, die aus der Nacht kommen und in diese wieder verschwinden.
Freitag 22:15 Uhr

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Cosmo

COSMO Live

fatoumata diawaraFatoumata Diawara, Snarky Puppy, Joan Baez, Rahh, Billy Cobham, Tower of Power, L"Or du Commun - Seit 2013 findet das Montreux Jazz Festival regelmäßig in der Schweiz statt. Trotz des Namens kommen die auftretenden Künstler*innen aus den verschiedensten Genres. Wir präsentieren euch unser diesjähriges Best Of heute Abend in COSMO Live! Unter den Sängerinnen Malis ist sie mit ihrer Kombination aus Sahel-Traditionen und Rock in den 2010ern die international populärste. Fatoumata Diawaras Karriere steht aber auf zwei Füßen: Auf der Kinoleinwand zählt sie schon seit den Neunzigern zu den großen Talenten Afrikas. Bis zu 15 Musiker sind auf der Bühne, wenn Snarky Puppy zu einer lebendigen und spontanen Jam-Session einladen. Das Musiker-Kollektiv zählt zu den aufregendsten Formationen der New Yorker Jazz und Funk-Szene und überrascht mit anspruchsvollen Kompositionen, Arrangements und Improvisationen immer wieder aufs Neue. Snarky Puppy präsentieren das Zusammenwachsen der schwarzen und weißen amerikanischen Musikkultur mit neuen Einflüssen aus der globalen Musikwelt. Die Fusion von Musik- und Personen-Kultur brachte der Band drei Grammy Awards ein und zurecht den Ruf eine der einflussreichsten Größen der New Yorker Jazz Szene zu sein. In fünf Jahrzehnten hat die New Yorkerin mehr als 35 Alben aufgenommen. Auch mit fast 80 Jahren verkörpert Joan Baez in unvergleichlicher Weise noch politischen Mut und verteidigt die Menschenrechte. In der Tschechoslowakei brachte Joan Baez 1989 das Fass zum Überlaufen: Václav Havel bezeichnet Joan Baez als entscheidenden Tropfen auf die samtene Revolution. Sie hatte den Dissidenten, als Roadie getarnt, mit ihrer Crew in die Konzerthalle von Bratislava geschmuggelt. Als sie ihn während der TV-Live-Übertragung in auswendig gelerntem Tschechisch begrüßte, wurde ihr der Strom abgedreht. Joan Baez sang einfach unplugged weiter. Zwei Monate später stürzte das Regime. RAHH ist Sängerin, Songwriterin und Pianistin aus Manchester, England, deren Musik eine kraftvolle, emotionale und raue, gefühlvolle Stimme mit einem Hauch von Elektronik und Einfluss des Souls der sechziger Jahre zu einem wirklich einzigartigen Sound verbindet. Der unbestrittene Meister der Fusion-Rhythmik feierte seinen 75. Geburtstag mit der Neuinterpretation seines zweiten Soloalbums. "Crosswinds" wurde 1974 veröffentlicht und ist Teil einer Schlüsselperiode in Billy Cobham"s Karriere: Innerhalb von fünf Jahren hatte er für Miles Davis auf dem mythischen "Bitches Brew" gespielt, das Mahavishnu Orchestra gegründet und zwei Alben unter seinem eigenen Namen veröffentlicht. Die kalifornischen Musiklegenden Tower of Power - eine der dynamischsten und unverwechselbaren Bands der Soul Music - feierten im letzten Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem neuen Album. Seit ihrer Gründung 1968 in Oakland hat sich Tower of Power den Ruf einer Band aus leistungsstarken Musikern erworben, die alle Bereiche der Soul-, Rock- und Popmusik beherrschen und mit der Raffinesse einer Jazz-Bigband auftreten. Unter den Protagonisten der "neuen" belgischen Rap-Szene, die in den letzten Jahren in Montreux willkommen geheißen wurden, fehlte noch ein grooviger, positiver Vertreter: L"Or du Commun! Das 2012 gegründete Trio, bestehend aus den Kindheitsfreunden Loxley, Swing und Primero, verbindet seine poetische Sprache mit weichen aber gleichzeitig energetischen Klängen. Aufgenommen vom 28.06. - 13.07.2019 beim Montreux Jazz Festival in der Schweiz.
Freitag 23:00 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

enrico ravaJazz auf Reisen Großer Trompeter des modernen Jazz: Der Italiener Enrico Rava beim Birdland Radio Jazz Festival Enrico Rava, Trompete; Gianluca Petrella, Posaune; Gabriele Evangelista, Kontrabass; Francesco Diodati, Gitarre; Giovanni Guidi, Klavier; Enrico Morello, Schlagzeug Aufnahme vom 10. Oktober 2019 in Neuburg an der Donau Moderation und Auswahl: Roland Spiegel
Freitag 23:05 Uhr

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